Ferienplanung

Plant Ihr auch schon Euren Urlaub 2015? Nein, vielleicht weil Ihr den 2014er Urlaub noch gar nicht vollständig verarbeitet habt? So geht es zumindest mir.

Nun ist aber unser Sohn diesen Herbst in die Schule gekommen und alles ist anders – zumindest was den Urlaub angeht (einige andere Dinge aber auch). Spontanes Verreisen in den Randzeiten – das ist jetzt billige Geschichte. Die teure Zukunft erfordert ein hohes Maß an Planung. Meine Frau studiert jetzt schon die Schulferien für Bayern 2015, um Brückentage zu identifizieren und parallel Urlaubsangebote zu checken.

Mir persönlich ist das alles zuviel. Ich kann jetzt noch nicht an die Sommerferien 2015 denken. Ich schaffe es ja kaum, das nächste Wochenende zu planen. Wie soll ich mich da auf ein Ziel, eine Unterkunft und den Weg dorthin festlegen?

Webmasterfriday: Blog-Hosting

[Prolog] Ich bin ja mit diesem Blog noch recht neu in der Blogosphäre. Da passt eine Aktion wie die vom Webmasterfriday eigentlich ganz gut, um darüber auch mit anderen Webmastern in Kontakt zu treten. Auf Webmasterfriday wird jede Woche ein Thema vorgegeben, über das andere Webmaster dann einen persönlichen Beitrag bloggen können. Webmasterfriday hilft einem also über Themenlöcher hinweg und fördert gleichzeitig den Austausch bzw. die Verlinkung unter den teilnehmenden Webmastern.[/Prolog]

Soweit so gut. Diese Woche heisst das Thema Blog-Hosting und das ist ein weiterer Grund, warum ich diese Woche an dem Webmasterfriday teilnehme. Den beim Start dieses Blogs habe ich einige Zeit darauf verwendet, den zu mir passenden Hosting-Dienstleister zu finden.

Mit einem anderen Blog-Projekt hatte ich bereits einige Erfahrung beim Hosten eines eigenen Blog sammeln dürfen. Damals war ich bei 1blu gelandet. Einem Hoster aus Berlin, mit dem ich allerdings so meine Probleme hatte. Aber dazu später mehr.

Um mir einen Überblick zu verschaffen, habe ich mir einige der zahlreichen Vergleichsseiten zur Gemüte geführt (webhostingvergleich.eu / webhostervergleich.org / webhostlist.de) und die Ergebnisse auf mich wirken gelassen. Leider haben die Vergleiche den Fehler, dass diese i.d.R. provisionsmotiviert sind und nicht unbedingt die besten Anbieter empfehlen, sondern diejenigen, die die höchste Provision zahlen.  Teilweise sind die verglichenen Merkmale auch nicht die, die ich persönlich als wichtig zur Selektion präferieren würde.

Für mich zum Beispiel zählt der Faktor Servicequalität sehr viel. Wie gut ist die Support-Hotline zu erreichen? Und wenn ich dort jemanden an die Strippe bekomme, wie gut ist dieser geschult und kann mir auch wirklich helfen? Der zweite Punkt, der mir sehr wichtig ist, ist ein technischer Aspekt. Dieser Blog läuft auf WordPress. WP ist aber vergleichsweise ressourcenhungrig und hier ist insbesondere das PHP-Memory ein Flaschenhals. Wie ich oben schon erwähnt habe, hatte ich mal einen Blog bei 1blu. Dieser war häufig nicht erreichbar “HTTP-Fehler 503 Service unavailable (Service nicht verfügbar)”. Nach einigen Telefonaten und Mails mit dem dortigen Service-Team kam dann heraus, dass das PHP-Memory des von mir gewählten Einsteigerpaketes nicht ausreichend war. Ich glaube, es standen 64 MB oder sogar noch weniger zur Verfügung. Empfohlen wird für WordPress aber mindestens 128 MB als PHP-Memory. Ich war also gezwungen, den Tarif upzudaten und der neue Tarif war dann teurer, als wen ich direkt zu einem anderen Hoster gegangen wäre. Hinzu kam der Ärger, den ich damit hatte, bis ich das Problem erkannt hatte.

Der dritte Punkt, den ich wichtig finde ist, ob man ohne Probleme externe Domains in das Paket einbinden kann. Externe Domains sind Domains, die ich nicht bei dem Hoster registriert habe, wo das Webhosting-Paket liegt, sondern bei einem externen Registar.

Die oben beschriebenen drei Punkte sind für mich persönlich also die Kriterien, nach denen ich meinen Webhoster auswähle. Zum Schluss schaue ich dann natürlich auch noch auf den Preis, wenn die anderen Punkte erfüllt sind. Weiterlesen

Im Festzelt

Letztes Wochenende ist das diesjährige Oktoberfest zuende gegangen. Pünktlich zum Oktoberanfang, könnte man sagen. Tatsächlich bin ich ja Neu-Münchner und bisher hatte ich noch keine Veranlassung gehabt, dem Oktoberfest einen Besuch abzustatten. Ich fand den Gedanken abwegig, im Trachten-Outfit zusammen mit CSU-Stammtischlern bei Volksmusik schales Bier in 1 Liter Krügen zu trinken. Hier in München habe ich aber sehr schnell gemerkt, dass das Oktoberfest eine enorme Bedeutung hat und fester Bestandteil des Lebens ist. Woran ich das gemerkt habe? Tja, wenn meine Arbeitskollegen (gestandene ITler, die sonst ausnahmslos schwarzes T-Shirt zur Jeans tragen) hier in Tracht im Büro rumlaufen, da muss man sich einfach Gedanken machen.

Der Einstieg in die Welt des Oktoberfestes wurde mir dadurch erleichtert, dass unsere Firma einen Tisch für unsere Abteilung in einem Festzelt reserviert hatte. Von dem Termin wusste ich bereits im Juli. Seitdem habe ich den Plan, mir selbst eine Tracht zuzulegen, vor mir hergeschoben reifen lassen. Tatsächlich bin ich dann am Tag der Reservierung noch schnell in ein entsprechendes Geschäft und habe mir ein Trachtenhemd und eine Weste gekauft. Zur Lederhose habe ich mich einfach nicht überwinden können. Da hätte ich mich wie beim Fasching gefühlt.

Wie es war? Anders! Besser! Meine Vorurteile haben sich nicht bestätigen lassen. Im Gegenteil, es war lustig und ein Mass schmeckt sehr viel weniger schal, als ich dachte.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

Hassliebe: ÖPNV

ich habe ein Auto. Wir haben sogar zwei, meine Frau hat eins und ich auch. Trotzdem fahre ich mit der U-Bahn ins Büro. Manchmal Heute frage ich mich allerdings, warum tue ich mir das an? Bin ich Masochist?

Zwei U-Bahnen sind ausgefallen, die dritte kommt dann zwar, ist aber so voll, dass sie eigentlich nicht genutzt werden kann. Ich tue es aber trotzdem und stehe zusammengedrückt im Türenbereich. Meinen Kaffee halte ich nach oben in Richtung Decke, zum Mund führen kann ich ihn leider nicht.

Warum ich nicht mit dem Auto fahre? Weil ich keine Lust habe, auch noch monatlich 80 € dafür aufzubringen, dass ich bei meinem Arbeitgeber die Tiefgarage nutzen darf.

Los geht’s !

so endlich live! Ich wollte schon immer ein eigenes Blog starten. Immer nur auf Facebook etwas einstellen oder in fremden Communities irgendetwas kommentieren, war mir auf Dauer zu eintönig.

Bislang war mir die Hemmschwelle für ein eigenes Blog allerdings zu hoch. Nach einem Samstag  Recherche mit einem Kaffee in der Hand, habe ich jetzt aber den (hoffentlich) passenden Einstieg gefunden.

So ein WordPress-Blog ist tatsächlich recht schnell aufgesetzt. Tiefere Kenntnisse waren dafür eigentlich nicht notwendig. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich den eigenen Blog wahrscheinlich schon eher gestartet. ;)